Bikers'Festival MotoGP-Legende Randy Mamola beim Bikers’Festival!

Bei DG Sport hebt man sich das Beste gerne bis zum Schluss auf! Weniger als zwei Wochen vor dem Bikers’Festival 2026 gibt die Organisation aus Theux die Teilnahme eines echten Superstars des Motorradsports bekannt. Auch wenn der Amerikaner Randy Mamola nie Weltmeister wurde, gehört er zweifellos zu den Fahrern, die die Geschichte des Grand-Prix-Sports geprägt haben. Nicht nur wegen seiner 13 Grand-Prix-Siege, sondern vor allem wegen seines spektakulären Fahrstils.

Wer den Grand Prix von San Marino 1985 erlebt hat, wird diesen Moment nie vergessen. Auf seiner Werks-Honda wurde Mamola in einer Linkskurve aus dem Sattel geschleudert – doch er ließ den Lenker keine Sekunde los! Über mehrere Dutzend Meter „surfte“ er neben seinem Motorrad her, bevor er wieder aufstieg. Eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Grand-Prix-Geschichte.

Randy Mamola wurde 1959 in Kalifornien geboren und war zunächst… Schlagzeuger, bevor er sich dem Motorradsport widmete. Bereits mit 16 Jahren wurde er Profi, vier Jahre später startete er auf einer Bimota in der 250cc-Weltmeisterschaft. Nach mehreren Podiumsplätzen wechselte er zu Yamaha und stieg anschließend mit Suzuki in die 500cc-Klasse auf.

Seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte er… in Belgien, auf dem Circuit Zolder, im Jahr 1980! Nach zwei Vizeweltmeistertiteln wechselte Mamola zu Honda, wo er einen dritten Vizeweltmeistertitel errang. 1987 kehrte er zu Yamaha zurück und erzielte weitere Podiumsplätze sowie Top-3-Ergebnisse in der Weltmeisterschaft, doch der WM-Titel blieb ihm verwehrt.

Mit dem Aufstieg der neuen Generation um Wayne Rainey, Kevin Schwantz und Mick Doohan wurde die Konkurrenz noch stärker. Ende 1992 beendete Mamola seine aktive Karriere. Dem Grand-Prix-Sport blieb er jedoch treu und wurde schon bald als TV-Kommentator zu einer festen Größe – mit derselben Begeisterung wie zuvor auf der Rennstrecke.

2018 wurde Randy Mamola in den exklusiven Kreis der MotoGP Legends aufgenommen. Bis heute ist er das einzige Mitglied dieser prestigeträchtigen Gruppe ohne Weltmeistertitel – ein Beweis dafür, welchen außergewöhnlichen Beitrag er zum Motorradsport geleistet hat.

Am Samstag, 15. August, und Sonntag, 16. August, kehrt der Amerikaner gemeinsam mit seinem Sohn Dakota auf den Circuit de Spa-Francorchamps zurück. Dakota wurde zwar in Barcelona geboren, besitzt aber die belgische Staatsangehörigkeit seiner Mutter.

Vater und Sohn werden die Fans bei Autogrammstunden und Selfie-Sessions begeistern und außerdem gemeinsam bei einer oder mehreren Paraden auf die Strecke gehen. Ein besonderes Highlight, das man nicht verpassen sollte!

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